Er irrt sich nie: Jede einzelne Prophezeiung des Star-Wahrsagers Gabriel Nexx ist eingetreten. Die Journalistin Valerie de Crécy ist zunächst begeistert, als der medienscheue Nexx einwilligt, ihr ein Interview zu geben. Seine Avancen weist sie allerdings empört zurück. Kurz darauf sterben Menschen in Valeries Umfeld auf bizarre Weise. Sie weiß, dass Nexx dafür verantwortlich ist, doch nachweisen kann sie ihm nichts. Er dagegen scheint einfach alles über sie zu wissen, jeden ihrer Schritte, jede Entscheidung vorhersagen zu können. Valerie muss dringender denn je hinter das Geheimnis ihres Stalkers kommen, als Nexx öffentlich ihren baldigen Tod prophezeit – doch wie besiegt man einen allwissenden Gegner?




Funke & Stein Band 1

Drei Tage und drei Nächte war die Koblenzer LKA-Profilerin Helen Stein in der Gewalt eines Serienmörders, der bereits ein Dutzend junger Frauen ermordet hat. Sie erwacht nackt und hilflos auf dem Parkplatz einer Autobahnraststätte. An die Zeit ihres Martyriums fehlt ihr jede Erinnerung.
Ihr Vorgesetzter verordnet ihr eine Auszeit in einer kleinen Polizeiinspektion im Westerwald. Doch nur wenige Stunden nach ihrer Ankunft wird sie bereits mit einer Mädchenleiche konfrontiert. Schnell wird klar, dass der Killer ihr gefolgt ist und nun ein perfides Spiel mit ihr treibt.
Ihre einzige Hilfe scheint der Dorfpolizist Funke zu sein, der sich nach dem Verschwinden seiner Tochter langsam zu Tode säuft. Das ungleiche Paar nimmt den scheinbar aussichtslosen Kampf gegen einen skrupellosen Gegner auf, der ihm stets einen Schritt voraus zu sein scheint.

          

    Funke & Stein Band 2

Ben Funke  scheint sein Leben endlich wieder in den Griff zu bekommen. Aber als er am Morgen neben Carola aufwacht, der Frau, die ihm neue Hoffnung gibt, ist diese tot, erschossen mit seiner eigenen Dienstwaffe. Funkes Erinnerung an die zurückliegenden Stunden ist restlos ausgelöscht, aber eins ist sicher: Niemals hätte er seine Geliebte getötet!
Er wagt das Undenkbare und lässt die Leiche verschwinden. Auf eigene Faust begibt er sich auf die Suche nach dem Mörder. Dass ausgerechnet sein Intimfeind Kriminalrat Berthold Kain die Ermittlungen leitet, macht die Sache nicht eben leichter.

Auf die Hilfe von Profilerin Helen Stein kann er dieses Mal nicht hoffen, denn die Jagd nach einem Serientäter, auf dessen Konto sechs im Westerwald spurlos verschwundene junge Frauen gehen, fordert ihren vollen Einsatz. Von einem Moment auf den nächsten findet sich Funke in einem Albtraum wieder. Gejagt, verletzt und ohne Aussicht, seine Unschuld beweisen zu können.


Shadi Seeger erreicht der Hilferuf einer alten Freundin. Sie kehrt in ihren Heimatort Hachenburg im Westerwald zurück, doch sie kommt zu spät. Gudrun Holt ist tot, ermordet von denselben Männern, die Shadi vor fünfzehn Jahren vergewaltigt haben und nie für ihr Verbrechen verurteilt wurden. Shadi beschließt, dass es genug ist. Doch bevor sie ihre Pläne in die Tat umsetzen kann, sind die Mörder selbst tot. Wer nimmt an ihrer Stelle Rache?







Maren Ohlsen sucht die Ruhe und Abgeschiedenheit der Ostseeinsel Schelfhorn und findet sich unversehens in einem Albtraum wieder. Der Pharmakonzern Hera-Med hat mit dem Testlauf für ein neues Medikament auf Schelfhorn eine Katastrophe ausgelöst. Ein simpler Programmierfehler verwandelt sogenannte Nanobugs, winzige, bakterielle Nanoroboter, die darauf programmiert sind, Tumorgewebe zu zerstören, in unkontrollierbare Killermaschinen. Als ein Orkan aufzieht, verwandelt sich die Insel in eine tödliche Falle. Einzig der Wissenschaftler Arne Hendrikson, der in einem alten Leuchtturm auf der Insel lebt, scheint zu wissen, was geschieht. Maren setzt alles daran, Hendrikson aus seiner selbst gewählten Isolation zu reißen, denn nur er kann die Nanobugs jetzt noch stoppen.





 Sie spricht nicht, denkt mit einem Computerchip und verhält sich wie ein Kind, das mit atemberaubender Geschwindigkeit lernt. Und sie ist tätowiert wie ein Versuchstier. Ihr Name: EVE 1.0. Als der Arzt Adrian Sykes versucht, die Identität der Frau zu lüften, die seiner verstorbenen Ehefrau Christina aufs Haar gleicht, legt er sich mit mächtigen Gegnern an, die keine Skrupel kennen, ihr Geheimnis zu wahren. Bald wird ihm klar, dass die sanfte Eve nicht das einzige Hybridwesen einer neuen Rasse ist. Ihr droht nicht nur von Brad Wilson Gefahr, Adrians altem Feind aus Kindheitstagen und Leiter eines riskanten Experiments, sondern auch von einer Schimäre namens Adam, die allein eine Aufgabe kennt: Töten.

weitere Titel in Vorbereitung




So hatte sich die Trickdiebin Sammy den Abend nicht vorgestellt. Mit einem Dutzend geklauter Kreditkarten in der Tasche beobachtet sie unfreiwillig einen Mord. Ihre clevere Idee, ihr Wissen in einen Haufen Geld zu verwandeln, erweist sich als tödlicher Bumerang. Oder soll sie der Polizei wirklich erzählen, dass der Chef der Mordkommission eine Leiche in einem alten Töpferbrennofen verschwinden ließ?
Sammy bleibt nur eine Chance: Sie muss den jungen Mordermittler Mario Moretti davon überzeugen, dass ihr ausgerechnet aus den Reihen der Polizei Gefahr droht. Moretti vertraut Sammy seinem ehemaligen Kollegen Jan Stettner an, der sich seine Brötchen inzwischen als Privatdetektiv verdient und mal wieder dringend Geld braucht.
Hals über Kopf schlittert Stettner in seinen ersten Fall …



Die verstörte Judith Malessa bittet den Privatdetektiv Jan Stettner um Hilfe und erzählt ihm eine unglaubliche Geschichte. Sie ist überzeugt davon, das nächste Opfer des Serienkillers zu werden, den die Presse den "Inquisitor" nennt, weil er seine Opfer auf grausame Art zu Tode foltert. Doch Stettner glaubt ihr zunächst nicht, bis er die unheimlichen Fähigkeiten des Killers am eigenen Leib erfährt und eines der uralten Amulette in den Händen hält, die die Polizei an den Tatorten gefunden hat. Die Spur führt ihn zur jungen Sarah, die überzeugt davon ist, schon einmla gelebt zu haben, und die schreckliche Rache nimmt an de Nachkommen ihrer einstigen Peiniger. Eine atemlose Jagd beginnt.





Was es über mich zu sagen gibt ...











Geboren wurde ich am 21. März 1964 in Kirchen, einem kleinen Ort zwischen Siegerland und Westerwald. Das ist natürlich eine ganze Weile her und ich kann mich nicht mehr so genau daran erinnern. Es gibt allerdings Zeitzeugen, die mir bereits in einem sehr frühen Alter eine überdurchschnittliche Fantasie zuschreiben. Daran hat sich bis heute nichts geändert; im Gegenteil, gelegentlich kann ich die Geschichten, die sich vor meinem inneren Auge abspielen, gar nicht so schnell festhalten, wie sie plötzlich da sind. Schriftsteller klagen dann und wann über die berüchtigte Schreibblockade – ich muss die Muse manchmal rauswerfen, damit ich mal zur Ruhe komme. (Sie kehrt bisher aber stets zu mir zurück, wofür ich ihr außerordentlich dankbar bin)

Diese geheimnisvollen Schnörkel auf ein weißes Blatt Papier zu malen, hat mich schon sehr früh fasziniert. Ich ahnte, dass sich dahinter Geschichten und Figuren verbargen, die nur darauf warteten, von mir zum Leben erweckt zu werden. Es dauerte dann aber noch viele Jahre, bis ich mich dazu entschloss, einen Roman zu schreiben. Im Alter von fünfzehn stellte ich fest, dass es sich berauschend gut anfühlt, hinter einem Schlagzeug zu sitzen und auf alles draufzuhauen, was da vor einem steht und hängt.

(Böse Zungen behaupten, das wäre ein Foto von Karate-Kid, aber das stimmt nicht. Ich schwöre!)

Zwar entstanden damals schon mehrere gruselige Kurzgeschichten und zwei kurze Romane, aber es blieb für lange Zeit dabei. Das Schlagzeug war faszinierender. Vierzehn Jahre spielte ich in verschiedenen Bands. Der große Erfolg war nicht dabei, obwohl sich da mittlerweile etwas anzubahnen scheint: Einer meiner ehemaligen Mitstreiter des Studio-Projekts „Orange County“ hat die CD, die 1995 in Bochumer Studios entstand, ins Netz gestellt. Man kann die CD über Onlineportale wie ,my space’ herunterladen. Über 30.000 Klicks weltweit sind ein ganz beachtlicher Erfolg. Inzwischen sitze ich wieder an den Drums meiner alten Band aus den 80ern. Wir haben uns nach über 30 Jahren wieder zusammengefunden, worüber ich mich sehr freue.

Irgendwann bahnte sich dann doch der Traum vom Schriftsteller seinen Weg. Eines Tages fiel mir beim Entrümpeln infolge eines Umzugs ein Manuskript in die Hände, das ich nicht beendet hatte. Ich fing an zu lesen und dachte: „He, das ist gar nicht so schlecht!“ Ich schrieb dann noch ein Dutzend weitere Romane und es brauchte noch weitere zehn Jahre, bis im September 2008 endlich der Roman „Schattenjagd“ erschien. (Leider ist „Schattenjagd“ mittlerweile vergriffen. Ob es eine Neuauflage geben wird, steht noch nicht fest. Das ist eins der vielen Projekte, die ich vor mir herschiebe.) Im Augenblick schreibe ich wie verrückt und produziere jede Menge Papierstapel mit diesen komischen Schnörkeln drauf. Lassen Sie sich überraschen, was als nächstes kommt…

An dieser Stelle möchte ich Allen Mut machen, die sich an das nervenaufreibende Projekt "Ich schreibe einen Roman" gewagt haben. Der größte Fehler meines Lebens war es, nach den Absagen verschiedener Verlage für mein erstes Manuskript "Die Sternenodysee" aufzugeben. Ich habe fast zehn Jahre verschenkt, bevor ich wieder vom Schreibfieber befallen wurde. Zehn Jahre, in denen ich zehn Romane hätte schreiben können. Also: Dranbleiben, besonders, wenn es gilt, Durststrecken zu überwinden.

Worüber ich schreibe

Thrill

Ich schreibe Bücher, die ich selbst gerne lese. (Es funktioniert auch nur so – ich könnte niemals einen Australienroman schreiben, es sei denn, in Australien ereignen sich ungemein spannende und rätselhafte Dinge). Den ersten Kontakt mit Science-Fiction-Geschichten, Horror-und Fantasyromanen hatte ich schon als Kind. Meine ältesten literarischen Vorbilder sind Jules Verne und H.G. Wells. In den achtziger Jahren gesellten sich Autoren wie Dean Koontz und Stephen King dazu, später Krimi-Autoren wie Robert B. Parker. Ich liebe rätselhafte und geheimnisvolle Geschichten über alles – fragen Sie mich nicht, warum das so ist, ich weiß es nicht. Dabei geht es mir nicht um den vordergründigen Horroreffekt. Ich schreibe über das unheimliche Prickeln im Nacken, das einen befällt, wenn man entdeckt, dass es hinter der Wirklichkeit, die wir wahrnehmen, vielleicht mehr steckt, als wir sehen. Damit meine ich in der Regel keine paranormalen Ereignisse, obwohl ich auch solche Romane geschrieben habe, sondern um Grenzbereiche und um die Frage: „Was wäre, wenn …?“

Ich liebe es, diese einfache Frage zu spannenden Themen zu stellen und die Antworten in meiner Fantasie weiterzuentwickeln. So geht es im Roman „Nexx-Die Spur“ um einen Computeralgorithmus, der in dieser Form noch nicht existiert, der aber in naher Zukunft Realität werden könnte. „Die Brut“ beschäftigt sich mit der Nanotechnologie, „Das Prometheus-Projekt“ mit künstlicher Intelligenz. Bei all diesen Geschichten steht die Frage mit Mittelpunkt, wie wir mit diesen neuen Technologien umgehen.

Am wichtigsten jedoch sind für mich in jeder Geschichte die Figuren. Sie zu Beginn in einen tiefen Abgrund zu stürzen und zu beobachten, wie sie aus der Grube wieder herausklettern, auf der Suche nach dem Ausgang des Labyrinths, das sind die Stoffe, aus dem spannende Geschichten gewoben werden.

Krimi

Seit etwa drei Jahren schreibe ich neben Thrillern auch Kriminalromane. Was zunächst als Experiment begann, ist zum festen Bestandteil meines Repertoires geworden: Krimis, die vor meiner Haustür spielen. (Natürlich kann ich es mir nicht verkneifen, auch hier ab und zu mit dem unheimlichen Prickeln im Nacken zu spielen.)

Das Etikett „Regio-Krimi“ mag ich nicht so gerne. Vermutlich käme auch niemand auf die Idee zu behaupten, Stephen King schreibe Regio-Horror, weil seine Geschichten in seiner Heimat Maine spielen. Ich habe mit Überraschung zur Kenntnis genommen, wie wichtig vielen Lesern die feste Verortung von Handlung ist. Daher spielen meine Krimis in der Regel in meiner Heimat, dem Westerwald. Trotzdem sind die Geschichten ein Stück weiter düsterer und „amerikanischer“ als die meisten Regionalkrimis, was wahrscheinlich an meiner Vorliebe für amerikanische Krimiautoren wie Robert B. Parker und Dave Zeltserman liegt.

Nach mehreren Anläufen, eine Krimiserie aufzubauen, erscheint seit September 2016 eine Reihe um die LKA-Profilerin Helen Stein und den Polizisten Ben Funke. Die Reihe um den Privatdetektiv Jan Stettner liegt im Moment auf Eis, aber irgendwann werde ich sicher zu Stettner und Moretti zurückkehren. In welcher Form, steht noch nicht fest.

Preise und Auszeichnungen:

2. Platz Deutscher E-Book-Preis 2012 für die Kurzgeschichte SCHWARZER REGEN