Kurzbiographie

 

Name: Volker C. Dützer

geb: ja

wohnt in: im wilden Westerwald

schreibt seit: ich einen Stift halten kann

 

Romane:

Schattenjagd (vergriffen)

Seeleneis (vergriffen)

Das Prometheus-Projekt

Die Brut

Treibsand

Tödliche Heimkehr 

Der Schacht

Nexx - Die Spur

Freier Fall

 

weitere Titel in Vorbereitung

 

 

Preise und Auszeichnungen:

2. Platz Deutscher E-Book-Preis 2012 für die Kurzgeschichte SCHWARZER REGEN

 

Geboren wurde ich am 21. März 1964 in Kirchen, einem kleinen Ort zwischen Siegerland und Westerwald. Das ist natürlich eine ganze Weile her und ich kann mich nicht mehr so genau daran erinnern. Es gibt allerdings Zeitzeugen, die mir bereits in einem sehr frühen Alter eine überdurchschnittliche Fantasie zuschreiben. Daran hat sich bis heute nichts geändert; im Gegenteil, gelegentlich kann ich die Geschichten, die sich vor meinem inneren Auge abspielen, gar nicht so schnell festhalten, wie sie plötzlich da sind. Schriftsteller klagen dann und wann über die berüchtigte Schreibblockade – ich muss die Muse manchmal rauswerfen, damit ich mal zur Ruhe komme. (Sie kehrt bisher aber stets zu mir zurück, wofür ich ihr außerordentlich dankbar bin)

Diese geheimnisvollen Schnörkel auf ein weißes Blatt Papier zu malen, hat mich schon sehr früh fasziniert. Ich ahnte, dass sich dahinter Geschichten und Figuren verbargen, die nur darauf warteten, von mir zum Leben erweckt zu werden.

Es dauerte dann aber noch viele Jahre, bis ich mich dazu entschloss, einen Roman zu schreiben. Im Alter von fünfzehn stellte ich fest, dass es sich berauschend gut anfühlt, hinter einem Schlagzeug zu sitzen und auf alles draufzuhauen, was da vor einem steht und hängt. Zwar entstanden damals schon mehrere gruselige Kurzgeschichten und zwei kurze Romane, aber es blieb für lange Zeit dabei. Das Schlagzeug war faszinierender.Vierzehn Jahre spielte ich in verschiedenen Bands. Der große Erfolg war nicht dabei, obwohl sich da mittlerweile etwas anzubahnen scheint: Einer meiner ehemaligen Mitstreiter des Studio-Projekts „Orange County“ hat die CD, die 1995 in Bochumer Studios entstand, ins Netz gestellt. Man kann die CD über Onlineportale wie ,my space’ herunterladen. Über 30.000 Klicks weltweit sind ein ganz beachtlicher Erfolg. Inzwischen sitze ich wieder an den Drums meiner alten Band aus den 80ern. Wir haben uns nach über 30 Jahren wieder zusammengefunden, worüber ich mich sehr freue.

Irgendwann bahnte sich dann doch der Traum vom Schriftsteller seinen Weg. Eines Tages fiel mir beim Entrümpeln infolge eines Umzugs ein Manuskript in die Hände, das ich nicht beendet hatte. Ich fing an zu lesen und dachte: „He, das ist gar nicht so schlecht!“ Ich schrieb dann noch ein Dutzend weitere Romane und es brauchte noch weitere zehn Jahre, bis im September 2008 endlich der Roman „Schattenjagd“ erschien. (Leider ist „Schattenjagd“ mittlerweile vergriffen. Ob es eine Neuauflage geben wird, steht noch nicht fest. Das ist eins der vielen Projekte, die ich vor mir herschiebe.) Im Augenblick schreibe ich wie verrückt und produziere jede Menge Papierstapel mit diesen komischen Schnörkeln drauf. Lassen Sie sich überraschen, was als nächstes kommt…

 

 

Worüber ich schreibe

 

Thrill

Ich schreibe Bücher, die ich selbst gerne lese. (Es funktioniert auch nur so – ich könnte niemals einen Australienroman schreiben, es sei denn, in Australien ereignen sich ungemein spannende und rätselhafte Dinge). Den ersten Kontakt mit Science-Fiction-Geschichten, Horror-und Fantasyromanen hatte ich schon als Kind. Meine ältesten literarischen Vorbilder sind demnach auch Jules Verne und H.G. Wells. In den achtziger Jahren gesellten sich Autoren wie Dean Koontz und Stephen King dazu, später Krimi-Autoren wie Robert B. Parker. Ich liebe rätselhafte und geheimnisvolle Geschichten über alles – fragen Sie mich nicht, warum das so ist, ich weiß es nicht. Dabei geht es mir nicht um den vordergründigen Horroreffekt. Ich schreibe über das unheimliche Prickeln im Nacken, das einen befällt, wenn man entdeckt, dass es hinter der Wirklichkeit, die wir wahrnehmen, vielleicht mehr steckt, als wir sehen. Damit meine ich in der Regel keine paranormalen Ereignisse, obwohl ich auch solche Romane geschrieben habe, sondern um Grenzbereiche und um die Frage: „Was wäre, wenn …?“

Ich liebe es, diese einfache Frage zu spannenden Themen zu stellen und die Antworten in meiner Fantasie weiterzuentwickeln. So geht es im Roman „Nexx-Die Spur“ um einen Computeralgorithmus, der in dieser Form noch nicht existiert, der aber in naher Zukunft Realität werden könnte. „Die Brut“ beschäftigt sich mit der Nanotechnologie, „Das Prometheus-Projekt“ mit künstlicher Intelligenz. Bei all diesen Geschichten steht die Frage mit Mittelpunkt, wie wir mit diesen Möglichkeiten umgehen.

Am wichtigsten jedoch sind für mich in jeder Geschichte die Figuren. Sie zu Beginn in einen tiefen Abgrund zu stürzen und zu beobachten, wie sie aus der Grube wieder herausklettern, die Suche nach dem Ausgang des Labyrinths, das sind die Stoffe, aus dem spannende Geschichten gewoben werden.

 

Krimi

Seit etwa drei Jahren schreibe ich neben Thrillern auch Kriminalromane. Was zunächst als Experiment begann, ist zum festen Bestandteil meines Repertoires geworden: Krimis, die vor meiner Haustür spielen. (Natürlich kann ich es mir nicht verkneifen, auch hier ab und zu mit dem unheimlichen Prickeln im Nacken zu spielen.)

Das Etikett „Regio-Krimi“ mag ich nicht so gerne. Vermutlich käme auch niemand auf die Idee zu behaupten, Stephen King schreibe Regio-Horror, weil seine Geschichten in seiner Heimat Maine spielen. Ich habe mit Überraschung zur Kenntnis genommen, wie wichtig vielen Lesern die feste Verortung von Handlung ist. Daher spielen meine Krimis in der Regel in meiner Heimat, dem Westerwald. Trotzdem sind die Geschichten ein Stück weiter düsterer und „amerikanischer“ als die meisten Regionalkrimis, was wahrscheinlich an meiner Vorliebe für amerikanische Krimiautoren wie Robert B. Parker und Dave Zeltserman liegt.

Nach mehreren Anläufen, eine Krimiserie aufzubauen, erscheint seit September 2016 eine Reihe um die LKA-Profilerin Helen Stein und den Polizisten Ben Funke. Die Reihe um den Privatdetektiv Jan Stettner liegt im Moment auf Eis, aber irgendwann werde ich sicher zu Stettner und Moretti zurückkehren. In welcher Form, steht noch nicht fest.

 

 

 

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